Amina

 

 

 

Hier bist du nun bei der Vorstellung von mir und meinen Tieren gelandet. Aufgewachsen bin ich im ständigen Kontakt zu unseren Katzen, Hunden und vor allem wunderbaren Pferden, die mich all dies lehrten, was ich bis jetzt lernen durfte.

Meine Schwester infizierte mich mit dem Pferdevirus, indem sie mich immer wieder auf ihren wunderbaren Pferdchen reiten ließ. Nun mit 12 Jahren wollte ich endlich „richtigen“ Reitunterricht nehmen. Ich lernte auf typischen „Schulpferden“ die klassische englische Reitweise kennen. Ein Kurs mit Judith Maus brachte mich bereits relativ schnell dazu, viele Dinge zu hinterfragen und den Reitunterricht wieder zu beenden. Die nächsten Jahre durfte ich mit verschiedenen Pferden arbeiten und von erfahrenen Reitern und Lehrern lernen.

2010 trat ein wunderschöner Norikermix in mein Leben und weckte in mir die Liebe zu schweren Pferden und dem Wanderreiten. Egal ob Horsemanship, flotte Ausritte, Dressurarbeit oder mehrtägige Ausritte, er lehrte mich tiefes Vertrauen und gegenseitigen Respekt.

Zu dieser Zeit begann ich mein Sozialpädagogikstudium und .interessierte mich immer mehr dafür, wie ich Menschen meine Art der Kommunikation mit Tieren vermitteln kann. Da ich bereits mit Menschen mit Behinderung arbeitete und ich guten Kontakt zu einer kleinen Reitschule in Nieder- Ramstadt hatte, war klar, dass ein Konzept her musste! Wir begannen 2012 dort Pädagogisches Reiten anzubieten. Mein Angebot erweiterte sich nach und nach insoweit, dass ich den Kleinsten spielerisch Reiten beibrachte, Erwachsenenunterricht anbot und mich fachlich weiter qualifizierte.

2014 beschlossen meine Schwester und ich, dass doch nun endlich mal ein eigenes Pferdchen her muss. Was lag näher als meiner großen Liebe nachzugehen und nach einem Kaltblut Ausschau zu halten? Merle, mein absoluter Traum, wurde es schlussendlich. Ich werde sie zu einem späteren Zeitpunkt detaillierter vorstellen.

Im Jahr 2015 beendete ich mein Studium als Sozialpädagogin und arbeitete weiterhin mit Menschen mit Behinderung.

Im nächsten Jahr, 2016, wurde ich gebeten bei der Ausbildung einer jungen spanischen Stute zu helfen und dies motivierte mich dazu meine Erfahrungen in der Jungpferdearbeit weiterzugeben. Diese Stute wird unter Unterricht vorgestellt. Nun sprach es sich rum, dass ich junge Pferde ausbilde im Einklang von Körper und Geist. Es kamen nach und nach immer mehr Pferde dazu. Und es entstand ein therapeutisches Konzept (http://www.susannehuehn.de/wp/?page_id=1082) mit Susanne Hühn, in dem Merle erstmalig als Lehrpferd eingesetzt wurde.

Ich bilde mich jedes Jahr mehrmals weiter, sei es im Bereich des Therapeutischen Reitens, des Pädagogischen Reitens, im Horsemanship oder der Akademischen Reitkunst. Ich bilde mich und mein Pferd sowohl im regelmäßigen Unterricht weiter, als auch bei regelmäßigen Seminarbesuchen.

 

Judith Mauss ca. 2005

Reittherapie- Praktikum Christoph-Graupner-Schule 2009

Western meets Classic 2012

GHP 2013

Herbstrallye Gr.- Bieberau 2014

Reittherapie Modul IGTR 2014

Bent Branderup Seminar 2015

Christopher Dahlgreen Seminar 2016

Monty Roberts Show 2016

Next Generation 2016

Reitpädagogik Seminar 2016

 


Merle (*2010)

Merle begegnete ich auf meiner Suche nach meinem ersten eigenen Pferd. Ich suchte ein schweres Pferdchen, möglichst Wallach und am liebsten schwarz. Doch es kam anders. Merle schaute ich mir an, weil sie in meiner Nähe zum Verkauf stand. Sie war zu dem Zeitpunkt 4-jährig und frisch unter dem Sattel. Sie verzauberte mich mit ihrem Charme und ihrer Power. Sie ist ursprünglich aus Bayern und ist ein Mix aus einem französischen Kaltblut und einer Warmblutstute. Ich kaufte sie und stellte sie zu mir in die Nähe und ritt sie das erste halbe Jahr ausschließlich im Gelände, was mit einer kraftstrotzenden 4-jährigen - noch nicht fundiert ausgebildeten Stute - manches mal ein herausforderndes Unterfangen war. Schließlich wechselten wir den Stall und hatten nun die Möglichkeit, auch auf dem Reitplatz zu arbeiten. Abgesehen davon war ein weiterer Vorteil, dass Merle nachts nicht mehr in eine Box musste. Ich brauchte nun dringend eine Trainerin, die uns auf unserem Ausbildungsweg zur Seite stand. Da mir absolut klar war, dass ich meine Merle weder klassisch Englisch, noch klassisch Western ausbilden möchte, bot es sich an, dass ich mich dem Unterricht von Corinna Reubold (Akademische Reitkunst) anschloss. Eine wunderbare Entscheidung! Wir lernten zusammen zu Arbeiten und ich lernte, wie essentiell wichtig eine gute muskuläre/ geistige Entwicklung für ein junges Pferd ist. Parallel arbeiten wir immer auch frei, nach Horsemanship Ansätzen und lernen gemeinsam Zirkuslektionen. Unsere gemeinsame Entspannung sind jedoch die Geländeritte und hoffentlich bald auch unsere gemeinsamen Wanderritte (bis jetzt war Merle zu jung). Unsere letzten zwei Jahre lehrten mich unglaublich viel. Merle fordert einen klaren, konsequenten Umgang mit viel Liebe, Achtsamkeit und Fairness. Sie genießt ein Leben in einer großen Herde, großen Weiden und einer Offenstallhaltung. 

 

 


Dakota (*2007)

Seit ende Juli 2017 lebt der wunderschöne Wallach Dakota bei mir. Lange reifte in mir der Gedanke, ob denn ein zweites Pferdchen einen Platz in meinem Herzen haben könnte und unsere kleine Familie bereichern könnte. Nach vielem Überlegen öffnete ich mein Herz. Ich fand auch einen Wallach, der sehr gut zu uns gepasst hätte, sich aber einen Tag bevor er einziehen sollte sehr schwer verletzte... Nach dem ich diesen Schock einigermaßen überwunden hatte, machte ich mich auf die Suche nach meinem Traumpferdchen. Dieses fand ich dann wirklich im wunderbaren Rheinland. Ein wunderschöner 10- jähriger Spanier-Mix Wallach mit einer soliden Grundausbildung. Besser hätte es nicht passen können! Er bereichert uns durch seine absolut feine Art und seine wohltuende Entspanntheit. Ich freue mich unglaublich auf die wunderbaren Dinge die wir gemeinsam erleben werden!

Dakota lebt mit Merle gemeinsam in einem großen Offenstall und genießt sein Leben.


Mira (*2011)

Mira ist eine Shetland Sheepdog Hündin und sollte eigentlich eine Therapiehund- Ausbildung absolvieren. Leider verletzte sie sich in ihren ersten Lebensmonaten und entwickelte eine HD. Seit dem begleitet sie mich überall hin und darf dabei sein, jedoch muss sie nicht „arbeiten“. Sie ist der wunderbarste Reitbegleithund, den man sich vorstellen kann, immer in der Nähe und aufmerksam. Es gibt Phasen, in denen es ihr körperlich nicht sehr gut geht und sie mich auf Ausritten nicht begleiten kann. Um so mehr freut sie sich (und drückt dies durchaus auch mal laut aus =) )wenn es ihr besser geht und sie wieder dabei sein darf. Ihr Hütetrieb ist relativ angenehm ausgeprägt und zeigt sich meistens nur deutlich beim Longieren von Merle, wenn sie hinter Merle läuft und aufpasst, dass Merle das auch richtig macht...