Clara


Hallo, ich bin Clara Stöckel und bin achtzehn Jahre alt.

Bereits von klein auf war die Liebe für Pferde tief in mir verankert. Vom Steckenpferd bis zum Ponyreiten, habe ich mit fünf Jahren erstmals angefangen mich ernsthaft mit Pferden zu beschäftigen und habe angefangen zu Voltigieren, was mir gleich am Anfang zu einer guten Balance auf dem Pferd verholfen hat.

In meiner Kindheit habe ich auf einer alten Mühle gelebt, neben der sich nur ein paar Meter weiter ein kleiner Reitstall befand. Für mich war es damals geradezu magisch, als es morgens am ersten Weihnachtsfeiertag bei uns an der Tür klopfte und die Besitzerin der Pferde mich fragte, ob ich ihr kleines Pony nicht als Reitbeteiligung haben wolle. Ich war begeistert und somit beinahe Rund um die Uhr am Stall. Durch ihre freche und sture Art, wurde ich von dieser kleinen Ponydame gleich abgehärtet und gelehrt, was es heißt sich um ein Pferd zu kümmern. Leider wurde ich schnell zu groß für sie und konnte nicht mehr auf ihr reiten.

Nach ein paar Jahren in einem klassisch Englischen Reitstall, wechselte ich zum Westernreiten und bekam mein erstes eigenes Pferd. Wir mussten es aber leider schon bald wieder abgeben , da es an Arthrose litt, was uns die Verkäufer verschwiegen hatten. So kam es, dass ich mit meiner damaligen Reitlehrerin an den Ährenhof ging, an dem ihre Pferde standen, um auf ihnen Westernunterricht zu nehmen.

Dort entdeckte ich meine zweite Reitbeteiligung Sandy. Durch sie lernte ich Lene Heckmann kennen und kam so  zum ersten Mal in Kontakt mit dem Natural Horsemanship, weil Sandy sich als eher „schwieriges“ Pony herausstellte. Da sie jedoch bald in einen anderen Stall umziehen musste, traf ich so auf mein absolutes Seelenpony Bjola. Gemeinsam mit ihr nahm ich Unterricht im Natural Horsemanship bei Nadja Zolles und schaffte es so, nach und nach Vertrauen zu ihr aufzubauen. Wir bildeten ein Team und fingen mit der Zeit an, uns das Meiste einfach selbst beizubringen. Doch auch reiterlich wollte ich mich weiterbilden und so kam ich endlich zur Akademischen Reitkunst. Seit dem nehme ich Unterricht bei Corinna Reubold. Endlich hatte ich eine Reitweise entdeckt, bei der es mir und Bjola möglich wurde, auch reiterlich eine Einheit zu bilden und so langsam unseren Weg zur Balance zu finden.

Mein Wissen habe ich unter anderem auf Seminaren von Kenzie Dysli, Bent Branderup, Linda Tellington- Jones, Anja Rudolf und vielen weiteren Trainern erlangt. Doch meine größten Lehrmeister werden immer die Pferde und vor allem mein Pony Bjola sein. Ohne sie wäre ich nicht diejenige, die ich heute bin.

 

 

Ich gebe nun schon seit Anfang 2015 selbst Unterricht und freue mich nun unglaublich auf die Zusammenarbeit mit Amina Imanssar.

 

Bjola (*1998)


Bjola ist eine 19- jährige Islandponystute, die 2011 in mein Leben getreten ist. Sie ist meine Lehrmeisterin für alles und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. All mein jetziges Wissen hat sie mir gegeben, obwohl sie anfangs mit ihrem großen Dickkopf gar nicht so begeistert von mir, dem kleinen Mädchen war.

Bevor ich sie bekommen habe, war sie ein waschechtes Turnierpony. Sie kannte keine Bodenarbeit und es machte ihr anfangs auch keinen Spaß mit mir zusammenzuarbeiten, da sie mir nicht vertraute. Im Gelände wollte sie am liebsten immer nur rennen und sah keinen Sinn darin mit mir zusammen zu arbeiten. Sie ist ein sehr charakterstarkes Pony und verschenkt ihr Herz nicht so einfach an fremde Menschen. Mit viel Mühe und Geduld konnte ich mir ihr Vertrauen schließlich verdienen und mittlerweile sind wir ein tolles Team. Sie hat mir in unserer Arbeit Grenzen aufgezeigt, ist mir immer ein Spiegelbild und hat mir auch schon wundervolle Momente geschenkt.

 

Vielen Dank für alles Bjola...

Maira (*2016)

Nie im Leben hätte ich gedacht mal einen eigenen Hund (und noch dazu so einen kleinen!) zu haben. Doch nachdem unsere Katze Ende 2015 starb, merkte ich schnell, dass ich ohne ein Haustier einfach nicht richtig glücklich bin. Im Internet entdeckten wir dann schließlich Maira und verliebten uns sofort in sie! Zugegebenermaßen sah sie auf den Fotos wirklich größer aus. Wir dachten sie wird vielleicht so groß, wie ein Australian Shepherd. Dass sie eher die Größe eines Chihuahuas hat, konnten wir ja nicht ahnen. ;) Wir haben wirklich keine Ahnung, was für eine Rasse sie ist, aber ich hätte mir keinen tolleren Hund vorstellen können. Sie ist immer so herzensgut und fröhlich, dass sie dich damit ganz einfach ansteckt und jeden sofort um den Finger wickelt.